Das Bootshaus

„Da sind sie ja endlich, meine weit gereisten Gäste!“, rief Moll ihnen entgegen. Als wäre dieser theatralische Ausruf nicht genug, schickte er leicht hüstelnd folgenden scharfsinnigen Spruch „eines alten Dornbachers“ hinterher.

Die Sommer-Villa

Neben dem vergitterten Fenster stand ein Klavier. Darüber hing ein auf den ersten Blick unscheinbares, kleinformatiges Ölgemälde. Sie trat näher heran.
Auf der Leinwand glitzerte eine Sommerlandschaft. Aus dem schwelenden Grün eines Gartens traten die Schindeldächer einer Villa hervor. An den Ästen der Bäume hingen große, violette Früchte, die nur darauf zu warten schienen, gepflückt zu werden. Am Fuße des Anwesens lag ein See mit einem Steg sowie einem Bootshaus aus schwarzem Holz. Das Wasser spiegelte den oberen Teil des Bildes. Die Sonne strahlte von dorther, belebte all die Farben, als handle es sich um eine Fotografie.

Die Segeljacht

Durch den Garten drang ein schriller Laut den Abhang empor. Wer das Geräusch nicht kannte, dachte vielleicht an ein verhageltes Metallglockenspiel. In Wahrheit rüttelte der Wind an der Takelage der auf dem Wasser schaukelnden Jacht.